Über das Turnier

16 Jahre Harburger Mausefalle:

Das Go-Turnier in Hamburgs Süden!

GO, das (chin. “Wei Qi”, jap. “I Go”, kor. “Baduk”): Go ist ein ostasiatisches Brettspiel für zwei Personen und mit über 4.000 Jahren das älteste Brettspiel der Welt. Gespielt wird Go mit linsenförmigen schwarzen und weißen Spielsteinen auf einem Spielfeld von 19×19 Linien. Die Spielsteine werden auf die Schnittpunkte der Linien gestetzt. Ziel des Spiels ist es, mit den eigenen Steinen möglichst große Gebiete freier Schnittpunkte (= 1 Punkt pro Schnittpunkt) abzugrenzen. Zugleich können gegnerische Steine durch vollständige Umzingelung gefangen werden (= 1 Punkt pro Gefangenen). Wer am Ende des Spiels mehr Punkte hat, der gewinnt.
Go bei Wikipedia …
MAUSEFALLE, die (engl. “snap back”, chin. “dao pu”, jap. “utte gaeshi”, kor. “hwang yeok”): Die Mausefalle, auch Rückschlagfalle genannt, ist beim asiatischen Brettspiel Go ein taktischer Kniff, bei dem gegenerische Steine durch das Opfern von einem oder mehreren eigenen Steinen gefangen werden.
Mausefalle bei Senseis Library …

Die Harburger Mausefalle ist eines der drei großen in Hamburg veranstalteten Go-Turniere und wird vom Hebsacker Verlag in Kooperation mit dem Go-Landesverband Hamburg organisiert. Sie fand im Jahr 2002 zum ersten Mal statt und hat sich seither zu einem der großen Go-Turniere in Deutschland entwickelt.

Die Harburger Mausefalle fand 2008 zum ersten Mal in Räumen des Lessing Gymnaiums im Hamburg-Harburg ausgetragen.

Die Harburger Mausefalle ist traditionell ein Deutschlandpokal-Turnier. Der Deutschlandpokal ist ein vom Deutschen Go-Bund für seine Mitglieder veranstalteter Wettkampf. Er wird jährlich in drei Spielstärkegruppen und auf etwa einem Dutzend über Deutschland verteilten Pokalturnieren ausgetragen. Die drei Jahresbesten jeder Gruppe erhalten wertvolle Sachpreise.

Die Harbuger Mausefalle wandte sich zwischen 2006 und 2012 verstärkt an Jugendliche und das weibliche Geschlecht. Zusammen mit einem privaten Sponsor wurde auf dem Turnier ein besonders wertvoller Sachpreis als Frauen- und Jugendpreis ausgezulobt. Dieses Engagement haben der private Sponsor und der Hebsacker Verlag ab 2013 einvernehmlich eingestellt.